Gehörst Du auch zu denjenigen, die sich der Faszination der kleinen Tasten-maschinen, genannt "Keyboards" nicht mehr entziehen können? Wenn ja, dann haben wir schon eine Gemeinsamkeit.
Ich, der Tasten-Schnuffi, möchte Dir dabei helfen, die ersten Schritte auf diesem Gebiet zu unternehmen.
Du hast noch keine musikalische Ausbildung? Kein Problem, hier findest Du die ersten wichtigen Tipps zum Erlernen, wie man auf einer Keyboard-Tastatur spielt.
Du weißt noch nicht, was für ein Keyboard, Mikro oder Lautsprecher Du Dir anschaffen willst. Kein Problem, ich sage Dir, auf was es ankommt.
Damit Musik machen bald zu Deiner Leidenschaft wird!
Wuff! - Dein Tasten-Schnuffi!
Zunächst ein paar allgemeine Bemerkungen.
Es gibt zwei verschiedene Typen von Mikrofonen:
- Kondensatormikrofone
- Dynamische Mikrofone
Kondensatormikrofone haben eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit
bei kurzen, impulsartigen Klängen. Die Übertragung der Höhen
ist sehr klar.
Sie sind bezogen auf das gesamte Frequenzspektrum ausgeglichener aber
auch empfindlicher als die dynamischen Mikrofone, was einerseits ganz
nützlich sein kann bei richtigen Jazz-Sessions, wo selbst kleinste
Nuancen übertragen werden können, aber auch ärgerlich sein
kann, nämlich dann wenn die Signale schneller verzerrt widergegeben
werden.
Es gibt keine eindeutige Regel, mit welcher Art von Mikro man einzelne
Instrumente abnimmt.

Kondensatormikrofon
Sehr oft werden Instrumente ja schon durch elektrische Tonabnehmer der weiteren Bearbeitung zugeführt. Damit beugt man der allseits bekannten Rückkopplungsgefahr (....ahhh, das Mikro pfeift) vor.
Generell werden für den Live-Einsatz dynamische Mikros vorgezogen, sie eignen sich aufgrund ihrer Robustheit besser für diese Zwecke. Im Studio hingegen arbeitet man eher mit Kondensatormikrofonen. Letztere sind preislich auch teurer als ihre dynamischen Pendants.
Wenn Du das erste Mal Deine Stimme durch ein Mikro hörst wirst Du Dich vielleicht wundern, Deine Stimme klingt anders. Das liegt daran, dass die körpereigenen Resonanzen vom Mikro nicht mit übertragen werden.
Beim Kauf eines Mikros solltest Du vorher die Möglichkeit haben es zu testen. Denn die Klangeigenschaften der Mikros unterscheiden sich durchaus beträchtlich.
Unter der Charakteristik eines Mikrofones versteht man die Darstellung
des Schalls, das das Mikrofon aufnimmt.
Es gibt zwei verschiedene Charakteristiken:
Kugelcharakteristik

Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass der Schall von allen Seiten gleichmäßig
auf das Mikro trifft. Das hat im Live-Einsatz meist den Nachteil, dass
es schnell zu Rückkopplungseffekten kommen kann, wenn man vor einem
Monitor steht.
Deshalb nimmt man lieber Mikrofone mit
Nierencharakteristik
So sieht’s grafisch in etwa aus.

Die Technik macht’s möglich, dass diese Mikrofone nur Schall aus dem vorderen und etwas seitlichen Bereichen aufnehmen.
Der Abstand zum Mikro variiert je nach Mikrofon und Einsatzgebiet.
Im Live-Einsatz sollte man einen Abstand von 7 – 15 cm haben um
dem Nahbesprechungseffekt zu umgehen. Dieser Effekt sorgt dafür,
das der Sound matschig klingt, das liegt einfach daran, dass eine Stimme
je näher sie am Mikro ist umso bassiger und voluminöser ist.
Außerdem kann man durch entsprechende Entfernung die Entstehung
sogenannter Plopp-Laute verringern. Diese entstehen durch Luftverwirrbelung
bei Konsonanten wie K, P und B und verzerren die Mikrofonmembran.
Selbstredend ist, dass man für die herkömmlichen Mikrofone entsprechendes Zubehör, v.a. Dingen ein stabiles Stativ benötigt.
Eine Variante der neueren Art ist es, statt Mikros mit Stativen, auf
Headsets umzusteigen. Nun, wenn Du nicht so viel Wert
auf den Gesang legst und die Tanzperformance oder der Bewegungsraum, den
Du mit Deiner Gitarre einnehmen willst, vielleicht wichtiger ist, dann
empfiehlt es sich auf ein Headset umzusteigen.
Per Wireless-System (drahtlose Übertragung) hast Du so optimale Bewegungsfreiheit.
Der Nachteil ist wie gesagt, dass Du gesanglich mit der Entfernung zum
Headset nicht variieren kannst. Teste auch bevor Du ein Headset kaufst,
welches zu Dir passt. Vom Klang aber auch von der Bauweise her. Es sollte
nicht rutschen.