Gehörst Du auch zu denjenigen, die sich der Faszination der kleinen Tasten-maschinen, genannt "Keyboards" nicht mehr entziehen können? Wenn ja, dann haben wir schon eine Gemeinsamkeit.
Ich, der Tasten-Schnuffi, möchte Dir dabei helfen, die ersten Schritte auf diesem Gebiet zu unternehmen.
Du hast noch keine musikalische Ausbildung? Kein Problem, hier findest Du die ersten wichtigen Tipps zum Erlernen, wie man auf einer Keyboard-Tastatur spielt.
Du weißt noch nicht, was für ein Keyboard, Mikro oder Lautsprecher Du Dir anschaffen willst. Kein Problem, ich sage Dir, auf was es ankommt.
Damit Musik machen bald zu Deiner Leidenschaft wird!
Wuff! - Dein Tasten-Schnuffi!
Ohne gute Kabel und Stecker werden Dir die besten Gerätschaften
nichts nützen.
Deshalb lohnt es sich, hier etwas genauer zu lesen.
Das beste wäre, wenn Du Deine Kabel selbst lötest. Das setzt natürlich schon etwas Fachwissen voraus ist aber sicher dann die preiswerteste Alternative zu neu- und hochwertigen Kabelverbindungen.
Kabel werden unterschieden zwischen symmetrischer und asymmetrischer
Signalführung.
Bei asymmetrischer Signalführung handelt es sich um ein den Leiter
des Audiosignals im inneren abgeschirmtes einadriges Kabel. Der Leiter
bleibt aber empfindlich gegenüber Einstreuungen von aussen, außerdem
tritt die Abschirmung in Kontakt mit den Massen der verbundenen Geräte.
Man spricht von Doppelerdung im technischen Sinne. Wenn Du schon einmal
ein sonores Brummen im Ausgang gehört hast, weist Du was Doppelerdung
ist.
Bei symmetrischer Signalführung handelt es sich um ein
den Leiter des Audiosignals im inneren abgeschirmtes zweiadriges Kabel.
Durch den zweiten Leiter wird ein Kontakt der Abschirmung mit den Massen
vermieden. Störsignale werden so ausgelöscht und nur das eigentliche
Signal übertragen.
Auf der Bühne werden vorwiegend symmetrische Kabel verwendet.
Das nächste Problem ist, dass die meisten Signale, die von Gitarren, Keyboard etc. ausgehen nicht symmetrisch sind. Jetzt braucht man noch die D.J.-Boxen, die die Symmetrierung der Signale übernehmen. Sie gewährleisten die störungsfreie Übertragung der Signale von den Quellen hin zum Mischpult.
Eine Sonderstellung nehmen Lautsprecherkabel ein. Sie haben
zwar zwei Leiter aber keine zusätzliche Abschirmung. Das ist der
Tatsache geschuldet, dass Lautsprecher-Signale nur mit geringem Widerstand
transportiert werden.
Andererseits sind gerade bei Kabeln zu Bass-Boxen der Querschnittsdurchmesser
größer als bei anderen Instrumentenkabeln
„Geben wir uns die Klinke in die Hand“. Auf der
Bühne immer noch der Standard unter den Steckverbindungen. Insbesondere
die 6,3mm Klinke ist überall anzutreffen.
Sie wird noch einmal unterschieden zwischen Mono- und Stereoklinke.
Die Mono-Klinke hat nur einen Ringkontakt, die Stereoklinke zwei.

Monoklinke
Stereoklinke
D.J.Boxen, die wir schon weiter oben angesprochen haben führen dann
die symmetrischen Signale mittels XLR- Steckverbindung weiter. XLR-Stecker
und Buchsen zeichnen sich durch gute Kontakt- und Verriegelungseigenschaften
aus, sind allerdings auch preislich teurer als Klinkenstecker.

XLR - Steckverbindung
Interessant ist, dass Mikrofon- und Boxenkabel sich zum Verwechseln ähnlich sehen können, da sie beide mittels XLR-Steckverbindung arbeiten. Man sollte schon im Vorfeld darauf achten, die Kabel durch entsprechende Kennzeichnung auseinander zu halten.
Neben Klinken- und XLR-Steckverbindungen kommt auch ein Multicore-Kabel zeitweilig zum Einsatz. Es zeichnet sich durch eine auf der einen Seite fest montierte Stage-Box mit XLR-Buchsen aus. Das andere Ende läuft dann nur noch über ein einziges Kabel zum Mischpult. Es wird vor allen Dingen dann eingesetzt, wenn der Weg vom Mischpult zur Musikanlage weit ist.